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Italien, Marken, Verdicchio, der Hafen, auf italienisch „porto“, von Ancona in der Abenddämmerung

Wein in den Marken: Viel mehr als der Weißwein Verdicchio

mit dem Rosso Conero, Rosso Piceno Superiore und Lacrima di Morro d'Alba

Vieles ist anders in den Marken als anderswo in Italien. Sogar die Tränen sind hier rot. Und sie fließen nicht aus den Augen, sondern aus Fässern und Flaschen. Noch mehr weinige Details aus den Marken gefällig? Bitte sehr...

Der Rotwein Conero Rosso bei Ancona

Da kann die eigene Adriaküste noch so lang sein, die Früchte des Meeres noch so verlockend, die Marchegiani lieben ihre Fleischküche des bergigen Hinterlandes. Zu Lamm und Hase passt der einheimische Rotwein auch bestens, der aus den Rebsorten Montepulciano und Sangiovese erzeugt wird. In der Umgebung von Ancona trinken sie den Rosso Conero. In dem Wein ist die Montepulciano tonangebend, dem ein kleiner Anteil Sangiovese zur Seite steht. Beim Topwein des Anbaugebietes, der nur Conero heißt, setzen die Winzer zu 100 Prozent auf die Vorzüge des Montepulciano mit seinem kräftigen und zupackenden Gerbstoff und den vergleichsweise zarten Beerenfruchtaromen. Eigenschaften, die den Wein als Begleiter für gegrilltes Fleisch prädestinieren. Der Wein wächst aber am Meer, an den Hängen des Monte Conero unweit Anconas, wo die sehenswerte Steilküste und das üppige Grün oberhalb des türkisblauen Meeres eine malerische Kulisse bilden.

Der Rotwein Piceno Superiore im Süden der Marken

Der zweite wichtige Rotwein, der Rosso Piceno, darf fast überall angebaut werden. Nur im südlichen Teil der Marken trägt er die Bezeichnung Superiore. In den Hügeln von Ascoli Piceno, Ripatransone und Offida fühlt sich der Sangiovese, der dem Superiore seinen floral-beerigen Stempel aufdrücken kann, offensichtlich besonders wohl. Man kann solche Weine durchaus mit den beliebten Rotweinen der Toskana verwechseln, in denen der Sangiovese naturgemäß die Hauptrolle spielt. Andere führende Winzer prägen ihren Rotwein durch einen möglichst hohen Montepulciano-Anteil von 70% - per Gesetz sind 35-70% Montepulciano und 30-50% Sangiovese vorgeschrieben - , was den Weinen eine eher schokoladig-dunklen Ausdruck verleiht.

Aromatisch und Rot - Lacrima di Morro d'Alba

Nördlich von Ancona wächst zudem die Rotwein-Spezialität Lacrima di Morro D’Alba. Ihr eigen ist ein aparter, würziger  Duft, der mit straffen Gerbstoffen harmoniert. Der Rebsorte Lacrima (zu deutsch: Träne) aus der Umgebung des Orts Morro d’Alba widmen sich nur wenige Weingüter. Doch was sie erzeugen, ist sehr spannend und sorgt selbst bei erfahrenen Weintrinkern für Aha-Erlebnisse. Er macht sich als trockener Wein, aber auch als roter Süßwein sehr gut.

Rosso Conero - Zwei Empfehlungen

UMANI RONCHI
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Rosso Piceno Superiore - Die Besten

TENUTA DE ANGELIS
LE CANIETTE
VELENOSI

Lacrima di Morro d'Alba - Die Leader

MANCINELLI
LUCCHETTI