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Monteverro - Ein Weingut mit einer Mission

Am Anfang stand der Traum, an einem besonderen Ort unweit des berühmten Bolgheri und Montalcino großartige Rotweine zu erzeugen.

Wie geschaffen für ein solches Unterfangen ist die unberührte Landschaft der südlichen Maremma. Georg Weber fand in der Nähe von Capalbio südlich von Grosseto diesen für ihn einzigartigen Ort, belebt vom Meer und beruhigt von der warmen Erde. „Monteverro ist Natur pur, doch sind es die Menschen, die Monteverro einzigartig machen. Es ist die pure Freude an großartigem Wein...Wir verstehen unsere Weine als Gesamtkunstwerk... Und darauf ist jeder einzelne von uns stolz.“ Wer Georg und seine Frau Julia Weber kennen gelernt hat, weiß, wie ernst gemeint diese Worte sind.

Die ausgezeichneten Weine des Weingutes in der südlichen Maremma sind

Verruzzo Rosso
Vermentino
Terra di Monteverro Rosso
Chardonnay
Tinata Rosso
Monteverro Rosso

Monteverro
Srl Società Agricola
Strada Aurelia Capalbio 11
I-58011 Capalbio (GR)

Bezugsquelle für CH, A, D nennt das Weingut auf Anfrage im Weingut

Zum Weingutsprofil, Juni 2016

Im Jahr 2003 kaufte er das Land und begann die Reben zu pflanzen. Warum investierte Weber nicht in Bolgheri? Natürlich dachte der Liebhaber internationaler Rebsorten darüber nach, jedoch waren die sehr guten Parzellen bereits vergeben. Folgerichtig entschloss er sich für das jungfräuliche Terroir in Capalbio mit seinem steinigen, rotbraunen Tonboden, wo die leichte Meeresbrise den sanften Hang hinaufweht.
Am Anfang war die Investition
In seinen Ocker- und Sandfarben passt sich die Kellerei in schlichter Zurückhaltung in die Landschaft ein. Aber im tiefen Keller blitzen Dutzende hochwertiger, moderner Tanks, liegen lange Reihen kleiner Holzfässer erster Güte. Das war eine Rieseninvestition! Georg Weber, der auch in Deutschland ein erfolgreicher Unternehmer ist, führt ein Familienunternehmen aus Bayern in dritter Generation. Die Weinfachleute interessiert die Frage, warum ein internationaler, berühmter Weinberater und nicht ein anerkannter Italiener engagiert wurde? „Michel Rolland ist auch ein Stück Italiener, er sagt von sich selbst, dass er der älteste Mitarbeiter von Ornellaia sei. Seine Erfahrung mit internationalen Rebsorten an der Küste wollten wir nutzen“, erklärt Weber, der wie seine Mitarbeiter viel vom weitgereisten und erfahrenen Rolland lernen konnte.

Die Welt braucht nicht nur Kultweine

Rolland ist ein Mann für Kultweine, das steht außer Frage, aber die Welt braucht nicht nur Kultweine. Deshalb hat das Weingut den Topweinen unlängst zwei Einstiegsweine zur Seite gestellt und damit einen Schritt vollzogen, den auch die Vorbilder Ornellaia und Sassicaia gegangen sind.
Mehrheitlich aus Bordeaux-Trauben wird der Verruzzo (zu Deutsch: kleiner Eber) gekeltert, bei dem erkennbar ist, dass er die gleichen Gene wie die großen Brüder Terra di Monteverro und Monteverro (zu Deutsch: Berg des Ebers) besitzt. Die Struktur des Cabernet Sauvignon, die Würzigkeit des Cabernet Franc und die Weichheit des Merlot verbinden sich in diesem Wein mit ein wenig Toskana-Nerv des Sangiovese. Das Ergebnis ist auch im zweiten Jahr ein stimmiger, eleganter und ausgewogener Rotwein, der schon etliche Liebhaber gefunden hat.
Mit dem Weißwein Vermentino haben die Verantwortlichen vor einigen Jahren auf die richtige Karte gesetzt. Vermentino steht für die Weinbautradition an der toskanischen Küste und ist heute wieder ein angesagter Wein. Sorgfältig ausgewählte Trauben werden behutsam gekeltert und lassen einen feingliedrigen Wein entstehen, mit Frische, Salzigkeit und Aromen, die an Birne, Zitrusfrüchte und den würzig-trockenen Duft der Maremma-Macchia erinnern. Er wird im Stahl ausgebaut und ist darauf ausgelegt, in den ersten 5 Jahren viel Trinkfreude zu bieten. Ganz im Gegensatz zum facettenreichen Chardonnay aus französischer Eiche, der das weiße Pendant zum Rotwein Monteverro ist und sich durch die Flaschenreife weiter und weiter verfeinert. Der rote Veruzzo und der weiße Vermentino sind wichtige Garanten für eine steigende Bekanntheit und die Erschließung neuer Märkte. Denn der noble Stil von Monteverro, die aufwendige Arbeit im Weinberg und Keller zeigen sich auch in den vermeintlich kleinen Weinen.

Hohe Ziele stecken – Wir werden Kultwein!

Weniger als 10 Jahre sind seit dem ersten Jahrgang 2008 des Monteverro vergangen, zu früh, um bereits ein Fazit zu ziehen. Wie bei den Nachbarn Sassicaia und Ornellaia, ist auch hier der 2012er im Verkauf. Wo sich der Monteverro einreihen wird, das zeigen Vergleichsverkostungen bzw. kleine Vertikalen der ersten 5 Jahre, die das in den Wein gesetzte Vertrauen seitens der Winzer zu bestätigen wissen. Monteverro steht auf vier wertvollen Säulen: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot, die ihre jeweiligen Vorzüge im Terroir der Toskana deutlich zur Geltung bringen. Dieser Premier Grand Cru der Toskana steht für Spitzenqualität, die ihren Preis wert ist.
Denn Monteverro entsteht in vergleichsweise kleiner Menge aus den handverlesenen Trauben der besten Parzellen (7500 Reben/ha), die in steilen Hanglagen direkt zum Meer hin auslaufen. Lediglich 30hl/ha werden natürlich vergoren und im Holz ausgebaut, ohne Pumpen verarbeitet, ungeschönt und unfiltriert in die Flasche gefüllt. Es ist ein großer Rotwein mit einer seidigen Struktur, Finesse, Komplexität und einer Aromatiefe, die jeder Kultwein auf seine Art zu zeigen im Stande ist.
So weit so klar, gäbe es nicht noch den Tinata, der ein Cuvée aus Syrah und Grenache ist. Warum gibt es diesen Wein? „Wir sind auch große Rhone-Liebhaber, deshalb lag es nahe mit diesen Sorten zu arbeiten, nachdem die Bodenanalysen uns grünes Licht gegeben haben“, erklärt Weber und ergänzt: „Der Tinata ist der Lieblingswein meiner Frau, weil er in besonderem Maße alle Aromen und Gerüche der Toskana aufgreift. Die Rebsorte Grenache ist in ihrem Charakter einzigartig, das zeigt der Wein durch seine elegante Struktur, seine Aromen und seine Geschmackstiefe. „Das erinnert an die ganz großen Lagen der Rhone“, schwärmt Julia Weber.

Die Menschen und ihre Mission

„Monteverro soll terroirbezogene, einzigartige Weine hervorbringen, die einmal mit den größten Weinen Italiens genannt werden“. Die Besitzer glauben fest, ja unerschütterlich an das Potential der südlichen Küste der Maremma und ihre Weine. Diese Zielstrebigkeit gepaart mit einem gesunden Ehrgeiz sind ein gute Kombination, um Träume wahr werden zu lassen.
Leuchtende Vorbilder sind die berühmten Weingüter Sassicaia und Ornellaia. Der Besitzer von Sassicaia wagte vor mehr als 60 Jahren den Anbau mit französischen Trauben und glaubte an das Potential dieser Rebsorten in Bolgheri. Ornellaia folgte auf dem Fuße. Georg Weber hat diese Weine lieben gelernt und möchte nun an diese Erfolgsgeschichte anknüpfen; wohlwissend, dass hierfür ein langer Atem gebraucht wird und sich nicht für jeden dieser Traum in Bolgheri erfüllt hat.
Weine gibt es genug dieser Art, werden manche beanstanden, aber ist das wirklich so? Ein edler Wein mit einzigartigem Ausdruck kann nie zu viel sein. Es braucht Zeit, dies zu erkennen und zu würdigen, es in die Welt zu bringen. Der ermutigende Anfang ist gemacht, die Webers haben durch ihr Qualitätsstreben Jahr für Jahr Erfolge in Verkostungen erzielt und ihre Distribution auf eine breitere Basis gestellt.  Wenn sie im Sommer auf ihrer Weingutsterrasse ein Glas Wein mit Blick aufs Meer genießen, dann genießen sie auch für einen kurzen Moment, dass Sie an einem besonderen Ort etwas ganz Eigenes und Einzigartiges geschaffen haben.