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Fotoblog Südtirol
Alpine Antiquität: Wie viele Generationen wohl schon auf diesem schönen alten Stuhl gesessen haben? Im „Vögele“, dem traditionellen Wirtshaus in Bozen, lädt er ein, sich eine Zeitlang ganz den Südtiroler Spezialitäten hinzugeben – begleitet von dem einen oder anderen Gläschen Vernatsch oder Weißburgunder.
Christoph und Wally Wörndle servieren in ihrem schmucken Restaurant Turmbach in Eppan regionale Speisen mit mediterranem Einschlag. Vor der Fußball-WM 2010 bewirteten sie die deutsche Nationalmannschaft, die ihr Trainingslager in Eppan hatte. Zum Kalbsrückensteak mit Spargelspitzen und Almkäse überbacken empfahlen die beiden charmanten Südtiroler einen gereiften Südtiroler Weißburgunder.
Streng kontrolliertes Qualitätsprodukt: Der mild-würzige Südtiroler Speck ist ein kalt geräucherter, mindestens 22 Wochen bei einer Temperatur von 15 Grad gereifter, nicht mehr als fünf Prozent Salzgehalt aufweisender Rohschinken – und der absolute Traumpartner des Vernatsch.
Highlight! Nicht nur Kletterer finden den Sasso Lungho Spitze. Auch für Alpinwanderer ist der Langkofel ein beeindruckende Erfahrung. Das atemberaubende Massiv in den Grödner Dolomiten reckt sich mehr als 3000 m hoch in den Südtiroler Himmel. In einer natürlichen Nische an der Ostseite hängt übrigens eine etwa drei Meter hölzerne Madonna, geschnitzt von dem Bildhauers Flavio Pancheri.
Trend trifft Tradition: Seit 2005 verfügt die Kellerei Kaltern über moderne, neue Verkaufs- und Verkostungsräume. Das auch äußerlich markante Winecenter mit schwebender Lounge auf einer skulpturalen Terrassenlandschaft setzt einen eindrucksvollen Kontrapunkt zum Hauptgebäude aus dem Jahre 1911, wo eine Multivisionshow auf die Führung durch die historischen Kellergewölbe einstimmt.
Netz aus Stahl? Nein, die Grundidee für den Neubau der Traditions-Kellerei Tramin ist die Struktur einer Rebe. Das zeigt es allerdings erst in der Gesamtansicht des Gebäudes. Architekt Werner Tscholl schuf für die Traminer eine Konstruktion, die wie ein Weinstock aus dem Boden wächst und die Kellerei vom Anlieferungshof aus „umrankt“. Architekturskulptur könnte man das markante Ensemble nennen
Weißburgunder? Oder doch Chardonnay? Rein äußerlich sind beiden Rebsorten für den Normalbürger kaum zu unterscheiden; Blätter, Trauben und Beeren ähneln einander sehr. Eine Erklärung dafür könnte sein, so haben jüngere Untersuchungen ergeben, dass Chardonnay eine natürliche Kreuzung der von Pinot und Gouais Blanc ist. Auf diesem Fotos indes sind Weißburgunder-Beeren zu sehen.
Der Traktor im Südtiroler Flaggen-Rot, die Schürze im Kalterer-See-Blau – besser lässt sich Lokalpatriotismus wohl kaum inszenieren. Nur: Absicht war das wohl kaum von diesem Herrn; die Farbkombination hat sich einfach so ergeben an diesem Tag und in diesem Moment...
Granit, Schiefer, Kalk, Porphyr – stein-reich im wörtlichen Sinne ist Südtirol an vielen Stellen und viele Stützmauern der Weinberge geben ein exaktes Abbild der geologischen Beschaffenheit ihrer Böden.
Tau oder Regen? Ein gewisses Maß an Feuchtigkeit halten Weißburgundertrauben gut aus; dauerhafte Wasserzufuhr, woher auch immer, schadet allerdings selbst den robustesten Pflanzen – auch in den Rebgärten Südtirols...
Filmreif! Von solch einem Szenario träumt so mancher Kino-Regisseur. Dieses Zusammenspiel von hell und dunkel, filigran und kompakt, Transparenz und Dichte inszeniert die Natur öfter mal in den Südtiroler Bergen. Wein und Wald profitieren davon gleichermaßen – und sowieso auch voneinander
Hans Terzer weiß, was er kann und was er will: „Qualität kennt keine Kompromisse“ lautet der Leitsatz des Kellermeisters von St. Michael Eppan, dem er seit 1977 mit viel Leidenschaft, Engagement und auch einer guten Portion Tiroler Sturheit treu geblieben ist. 350 Mitglieder zählt heute die 1907 gegründete Kellerei; sie war eine in der Region der ersten, die, dank Terzer, Weine im Barrique ausbaute.
Harald Schraffl, wie Kollege Terzer ein Weißweinspezialist, lenkt seit 2005 die önologischen Geschicke der Kellerei Nals-Margreid. Seither legte der junge Kellermeister er Jahr für Jahr ein spektakuläres Sortiment vor, in dem jede einzelne Rebsorte so klar stilisiert und herausgearbeitet wurde, wie das nur selten der Fall ist. Seit 2013 kann Schraffl übrigens in Nals in neuen Kellergebäuden wirken.
Hallo! Aufwachen! Aber die beiden Großen schlafen ja gar nicht. Sie halten nur einen Moment inne, spüren dem Weißburgunder nach, den sie gerade gekostet und zu dem sie mit ihrer vorjährigen Traubenlieferung an die Genossenschaftskellerei auch beigetragen haben. Irgendwann in der Zukunft wird auch für den Kleinen die Zeit kommen, wo er die Augen genüsslich über einem Kalterer Pinot Bianco schließt.
„Vernatsch des Jahres“ – fast hundert Weine konkurrieren jedes Frühjahr um diesen begehrten Titel beim „Vernatsch-Cup“ im Design Hotel Vigilius Mountain Resort bei Lana. Während einer zweitägigen Verkostung wählt dabei eine Jury aus Önologen, Sommeliers und Fachjournalisten vorwiegend aus Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz den besten Wein dieser Sorte in fünf Kategorien aus.
Alle(s) auf einen Blick: die für das südtiroler Vernatschgebiet typischen hölzernen Wegweiser zeigen nicht nur die Richtung zu den Weingütern an, sondern gleich auch noch, wo man sich vor oder nach einer Verkostung stärken – und ausruhen kann.
Nix für Flachlandtiroler! „Tal“ meint im Alto Adige meist nicht ein tiefes, weites Becken, sondern viel häufiger eine steilwandige Kerbe. Wie Bergsteiger an die Felswände klammern sich die Rebstöcke dort an den Hang; manche seit vielen, vielen Jahren, den Wetterkapriolen ebenso ausgesetzt wie das stützende Holz.
Zufalls-Collage: Sicherlich hat sich niemand beim Loacker Weingut Schwarhof vor dem Kauf der Rebscheren Gedanken über deren Farbe gemacht. Ebensowenig wie diejenigen, die sie im Weinberg benutzten, wohl darüber nachdachten, wie sie ihr Werkzeug nun ablegen an der gewohnten Stelle. Ein Bild des Schicksals also...
Pralle Verheißung: Auf den wohlklingenden Namen schiava hört die Vernatschtraube im italienischen Sprachbereich. Diese Exemplare hier haben uralte Vorfahren, denn im Ansitz Waldgries, wo heute Christian Plattner wirtschaftet, wurde schon im Mittelalter Wein gemacht – das Anwesen oberhalb von Bozen, an einem sonnigen Hang im klassischen St. Magdalener-Gebiet, war damals im Besitz eines Klosters.
Pausenschluck: am Tresen seiner Genossenschaft gönnt sich dieser Traubenlieferant einen Moment der Ruhe und ein Gläschen Vernatsch. Vielleicht sind seine Gedanken dabei noch im Weinberg – oder schon bei dem Wein des nächsten Jahres, der in den Genossenschaftsfässern reift und zu dem auch seine Rebstöcke beigetragen haben...
Blickfang im Horizont: wenn man über die Bozener Rebgärten gen Norden schaut, prallt das Auge auf den Rosengarten. Das mächtige Dolomiten-Massiv ist oft von Wolken umhüllt, so als schäme es sich, nicht seinem, doch Liebreiz verheißenden Namen zu entsprechen. Der leitet sich aber gar nicht ab von der Königin der Blumen, sondern von dem alten Wortstamm ruza – zu Deutsch: Geröll.
Lachender Sieger – Christian Plattner vom Weingut Ansitz Waldgries stand mit seinem St. Madalener in dieser Weinkategorie beim Vernatsch-Cup seit dessen erster Ausgabe bislang regelmäßig auf dem Siegertreppchen. Auf den knapp sechs Hektar Rebfläche der Familie wächst aber auch Cabernet Sauvignon und Lagrein.
Von solcher einer Blütenpracht im Rebgarten profitiert natürlich auch der Wein; da nimmt es nicht Wunder, wenn ein Weißburgunder schon mal zarte Blumenaromen entfaltet. Der Südtiroler pinot grigio zeigt einen ausgeprägten gebietstypischen Charakter; je nach Lage schmeckt er mollig oder mineralisch, immer aber klar und frisch; im Alter mitunter buttrig-cremig.
Geteilte Vernatschtrauben vor der Ernte im Weinberg von Manincor am Kalterer See in Südtirol in traditioneller Pergola-Erziehung. Durch das Abschneiden der unteren Hälfte wird die Qualität der Trauben verbessert, der Wein wird finessenreicher und langlebiger.
Nur im Einklang mit der Natur: Helmuth Zozin, der Kellermeister von Manincor, setzt voll auf Biodynamik. Das Ergebnis: ein sanfter, saftiger süffiger Kalterersee aus Vernatsch. Damit Zozin arbeiten kann wie er möchte, hat sein Chef Graf Goëss-Enzberg übrigens Berge versetzt – im Sinne des Wortes. Für den Neubau der Kellerei wurde reichlich Erde bewegt.
Manincor – in dem Namen steckt Hand und Herz. Beides ist daher natürlich auch Bestandteil des Familie-Wappens der gräflichen Weinmacher Goëss-Enzenberg. Seit mehr als 300 Jahren hegen und pflegen sie ihre Reben im Umfeld des Schlosses am Kalterer See. Vom aktuellen Weingut ist indes außer der kleinen Verkostungsterrasse kaum etwas zu sehen: der neue Keller wurde nahezu unterirdisch gebaut.
Blick über die grünen Weinberge im Juni und die typischen Wohnhäuser in der Nähe von Kaltern. Verlässt man die Weinstrasse nur kurz für einen Abstecher, findet man noch mehr Idylle und Ruhe als ohnehin schon sehr verbreitet im beschaulichen Südtirol.

Südtirol - Beliebtes Weinland und Reiseziel

Das ausführliche Spezial zum Südtiroler Wein und Lebenskultur.

DAS MEGAEVENT IM HERBST IN BOZEN - Südtirol Wine Summit

Im Südtirol-Spezial erfahren Sie, dass der Weißburgunder eine erfrischende Eleganz und ein feines Maß an Säure hat oder, dass man den Gewürztraminer gerne auch zu asiatischen Gerichten reicht. Sie erfahren, dass Veltiner oder Sylvaner ideale Begleitweine zum beliebten Südtiroler Speck sind oder, dass  man den Muskateller dort gerne zu süßen Nachspeisen trinkt. Aber es gibt noch vieles mehr zu entdecken und zu erfahren.

Begleiten Sie uns auf einem kulinarischen und stimmungsvollen Ausflug durch Land und Geschichte und erfahren Sie so nebenbei eine Menge über Südtirol. Über seine Bewohner und seine einzigartigen Landschaften. Über die Menschen, die ihre Weine dort in herrlich mediterran milden Regionen, aber auch in kargen, höheren Schotterlagen anbauen und es verstehen, diesen Böden immer das Beste abtrotzen. Denn Qualität ist ein Versprechen…

Südtirol oder Alto Adige?

Tirol ist ein alter Hut. Der Name „Südtirol“ dagegen entstand erst im 19. Jahrhundert und gilt für den südlich des Brenners gelegenen Teil Tirols. Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Land von italienischen Truppen besetzt und im Herbst 1919 im Vertrag von Saint-Germain dem damals noch italienischen Königreich zugesprochen. Auch wenn man in der Folgezeit zunächst versuchte, die deutsche Sprache zu eliminieren, hat sich das Land letztlich zweisprachig entwickelt – abgesehen von diversen Dialekten. Der italienische Name Alto Adige  lässt sich übersetzen mit Hochetsch oder Oberetschland.

Die aktuellen Termine für Weinevents in Südtirol und ansprechende Wissensposts zum Südtiroler Wein findet Ihr auch auf der offiziellen Facebook-Seite "Südtirol Wein - Alto Adige" des Verbandes.