Ist der Sommer mal wieder besonders heiß, machen die geselligen Stunden mit Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen draußen besonders viel Spaß. Getrunken wird dann reichlich, doch nicht immer stellt sich die Lust auf Wein ein. Gesucht wird dann etwas für den frischen Geschmack. Immer öfter fällt die Wahl auf den Veneziano, der sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit erfreut. Wir verraten Ihnen, was es mit diesem erfrischenden Genuss auf sich hat und welche Rezepte besonders überzeugen. 
Der Veneziano ist ein Aperitif aus Italien, der aus verschiedenen Komponenten besteht. Bei diesem Getränk handelt es sich um eine Mischung aus Weißwein, Mineralwasser und einer Spirituose. Um den auch als Sprizz oder Spritz bezeichneten Veneziano zu servieren, bieten sich zum Mixen geeignete elegante Cocktailgläser für weinhaltige Getränke wie jene von VEGA an, die wie Barlöffel, Stößel und Rührgläser im Allgemeinen zum unverzichtbaren Gastronomiebedarf zählen. Der Fachhändler für Gastronomiebedarf hat sein Sortiment zu 95 % vorrätig und gibt eine Nachkaufgarantie. 

Die Zubereitung des Veneziano lässt grundsätzlich Freiraum für neue Kreationen, orientiert sich jedoch an festen Basisbestandteilen. Neben dem Veneto-Schaumwein, der zu 40 Prozent enthalten sein sollte, besteht der Spritz aus weiteren 30 Prozent Sodawasser. Was fehlt, ist eine Beigabe – die so genannte correzione. Dies können die Spirituosen Campari, Cynar, Select sowie Aperol sein. Dies wird einfach hinzugemischt. Abhängig von der Gegend kann als Grundlage auch Prosecco fungieren, der dann bereits 70 Prozent dieses Aperitifgetränks einnimmt. Auf Mineralwasser wird dann verzichtet, das Eis, eine grüne kernhaltige Olive sowie eine Orangen- oder Zitronenscheibe können dennoch hinzugefügt werden.
Die Wurzeln des Veneziano liegen in Italien. Sehr populär ist dieser Aperitif in Venedig, Venetien und Friaul, aber auch in Trentino-Südtirol wird er gern getrunken. In weiteren europäischen Staaten konnte dieses Getränk in den letzten Jahren die Herzen zahlreicher Genießer erobern und bereicherte die dortigen Barkulturen ziemlich schnell. 

Abwandlungen des Rezeptes blieben jedoch nicht aus. So können von Region zu Region auch alternative Spirituosen wie zum Beispiel Rotwein oder Gin im Veneziano auftauchen. Die Bezeichnung als Spritzdürfte aus Österreich stammen, wo er als Gespritzterbekannt ist und somit lediglich eine Verkürzung stattgefunden hat.

Wer den Spritz-Klassiker mag oder gar liebt, aber hin und wieder auch eine kleine Variation verträgt, der findet im Netz und anderswo viele Rezepte. Besonders erfrischend wird der Veneziano als Cynar-Spritz mit Rosmarin und Grapefruit abgerundet. Prosecco bildet hier die Basis, und zwar zu 3 Teilen. Hinzu kommen 2 Teile Cynar und 1 Teil Schorle von der Grapefruit und ein Zweig Rosmarin als dekoration. Es geht aber auch wunderbar fruchtig, wie der Amaro-Veneziano mit Cherry beweist. 2 Teile Amaro und 3 Teile Lambrusco machen hier den Löwenanteil aus, zu dem sich dann noch 1 Teil Schorle von der Kirsche gesellt. Es ist möglich, nun noch einige Kirschen als Deko hinzuzufügen. Wer den eher herben Geschmack bevorzugt, der kommt auf seine Kosten, wenn er sich einen Veneziano mit Campari zubereitet. Rosé-Sekt als Basis (3 Teile) und Campari (2 Teile) harmonieren prächtig mit Citrus-Limo, die 1 Teil ausmacht. Auch hier kann wieder dekoriert werden, gerne mit einer Scheibe Zitrone. 

Bereits diese 3 Veneziano-Rezepte beweisen, wie vielfältig dieser Italiener eigentlich sein kann. Es lohnt sich, diese Rezepte auszuprobieren und auch eigene Kreationen können den Aperitif hin und wieder als eine Alternative zum edlen Wein interessant machen. Und mit den richtigen Gläsern lässt sich der Spritz, Sprizz oder Veneziano dann auch elegant servieren.