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Riesling

Nicht nur in Rheinhessen, im Rheingau oder an der Mosel ist die Riesling-Rebe ein Garant für einen guten Weißwein. Im Gegensatz zu den deutschen Verwandten, wird er jedoch hier durchgegoren und mehrheitlich ohne oder nur mit sehr wenig Restsüße ausgebaut. Vor allem in den kühleren Regionen Eisacktal und Vinschgau entstehen Rieslinge mit feinem Pfirsich- und Zitrusaroma und einer leichten Säure. Bevorzugter Standort: hohe Lagen und Schotterböden.
Empfehlung zu Meeresfrüchten, Austern, asiatischen Gerichten und Vorspeisen.

Sylvaner

Typisch für den Sylvaner sind sein mineralisch-erdiger Duft und seine Aromen von frischen Kräutern oder Heu. Fast ausschließlich im Eisacktal in sonnigen Höhen auf Schotterböden zwischen 500 bis 700 m ü.d.M angebaut, entwickelt er sowohl genügend Körper als auch eine kernige Säure. 
Er eignet sich als Begleiter zu Vorspeisen, Speck, Spargeln und Fisch.

Veltliner

Durch konsequente Ertragsbeschränkung und neue Kellertechnik hat sich der Veltliner zu einer angenehm würzigen und fruchtig-frischen Spezialität mit zarten Aromen von Blumen und Kräutern entwickelt. Angebaut im Eisacktal bevorzugt er Schotterböden und lässt sich als fertiger Wein zu Käse, Speck, leichten Vorspeisen und gebratenem Fisch genießen.

Kerner

Die Sorte bringt rassig-würzige Weine mit dezenter Muskatnote hervor. Eine reiche Aromafülle und ein fruchtig-feines Bukett geben ihm Potenzial. Die deutsche Kreuzung aus Trollinger und Riesling ist benannt nach dem schwäbischen Dichter Justinus Kerner und wird aufgrund ihrer Frostbeständigkeit vor allem in höheren Lagen des Eisacktals und Vinschgaus angepflanzt.
 Zu Vorspeisen, gegrilltem Fisch und Gemüse-Terrinen empfohlen.

Müller Thurgau

Hier war der Schweizer Rebforscher Hermann Müller aus dem Thurgau Namensgeber. Eine weltweit erfolgreiche Neuzüchtung, die besonders spritzige, aromatische Weißweine hervorbringt. Nebst ihrem typischen Muskataroma entwickelt die Sorte im Eisacktal einen Duft nach Holunderblüten, im warmen Unterland finden wir eher Aromen von Nüssen und Steinfrüchten, während im Vinschgau mineralische Noten und dezenter Apfelduft vorherrschen.
Wir trinken den Müller-Thurgau zu leichten Vorspeisen, gebratenen Süßwasserfischen und zu Frischkäse.

Goldmuskateller

Gut möglich, dass schon die Römer den Goldmuskateller nach Südtirol brachten, als sie 15 v.Chr. in die Südtiroler Täler vorstießen. Heute wird die Sorte in warmen Lagen des Etschtals zwischen Salurn und Meran angebaut. Sein angenehmer Muskatduft und der ausgeprägt süße Geschmack macht ihn zum beliebten Dessertwein zu süßen Nachspeisen und Blauschimmelkäse. Wenn er trocken ausgebaut wird, ist er auch als Aperitifwein begehrt. Anbaugebiete sind: Überetsch, Unterland, Etschtal, Bozner Talkessel, bevorzugte Standorte warme und tief gelegene Lagen.