Orte gehobener Weinkultur - Die Vinum Hotels in Südtirol

Ob Brotzeit oder Sterneküche, ein gutes Glas Südtiroler Wein passt immer, die Sommeliere findet den richtigen Wein für Sie.

Der Verband der VINUM HOTELS und der Gasthäuser

Hotels wie der Tschögglberger Hof in Jenesien der Familie Gamper sind ein leuchtendes Vorbild für die gelebte Weinkultur Südtirols. Traudl in der Küche und Tochter Hedwig samt ihren beiden Töchtern sorgen für ein Genusserlebnis mit hohem Wohlfühlcharakter, wofür Südtirol so geschätzt wird. Diese Atmosphäre begegnet einem auch im bestens geführten Stroblhof in Eppan Berg und anderen Angeboten der Vereinigung in den verschiedenen Weinanbau- und Urlaubsgebieten Südtirols. Hedwig hat natürlich die neuen Topweine aus Südtirol ebenso wie einen Vernatsch Rose oder Vernatsch Sekt auf der Karte. Die Weine sind sehr fair kalkuliert, so kostet der neue Weissburgunder Riserva von Muri-Gries oder der Chardonnay Lafoa von Schreckbichl lediglich 35 € auf der Weinkarte! www.vinumhotels.com 

Ebenso charmant und ein Ort für genussvolle Entdeckungen ist das Verzeichnis der Südtiroler Gasthäuser, des Verbandes HGV, wo zb auch der Geheimtipp Kürbishof in Atrei bereits aufgenommen wurde. www.gasthaus.it 

Die Südtiroler Küche hat einiges zu bieten: vom leckeren Apfelstrudel bis hin zu saftigen und herzhaften Hauptspeisen, findet sich für jeden Geschmack das passende Gericht. Und zu jedem Gericht der passende Wein.Südtiroler Spezialitäten erfreuen sich übrigens einer immer größeren Nachfrage. Das hat gute Gründe: Schließlich werden Traditionen dort nicht so schnell vergessen und Rezepte oft seit Jahrhunderten mit Stolz von Generation zu Generation weitergegeben. Ausgewählte Zutaten,  das besondere Klima und die Liebe der Menschen zu ihren Produkten – das sind ideale Voraussetzungen für die Südtiroler Klassiker.  Dahinter steckt natürlich nicht nur eine spezielle Gewürzmischung oder ein besonderes Zusammenspiel natürlicher Zutaten, sondern immer auch ein kleines Geheimnis.

Schmausen in Südtirol – Die Klassiker

Fein gewürzt und nach speziellem Rezept behandelt und geräuchert, ist der Südtiroler Speck die vielleicht bekannteste Spezialität der Region. Besonders gut schmeckt er zu einem kräftigen Roggenbrot oder zu Pellkartoffeln oder auch bei einer guten Südtiroler Brettlmarende, wie die Vesper dort gerne genannt wird. Da darf natürlich auch das knusprige und herzhafte Schüttelbrot nicht fehlen. Der Teig aus Roggenmehl, Wasser, Hefe, Salz und Gewürzen wird mit der Hand flach geschüttelt und danach knusprig gebacken - da kann man es schon beim Reinbeißen richtig krachen lassen. Und dazu ein Glas vollmundiger roter Blauburgunder, oder – noch besser – ein süffiger Vernatsch aus dem St.-Magdalener Gebiet oder vom Kalterer See.


Auch beim sogenannten Törggelen (lat „torculum“ = Weinpresse), einem alten Südtiroler Brauch dürfen Speck und Schüttelbrot nicht fehlen. Man beginnt mit einer Wanderung und endet bei neuem Rotwein und Bauernschmaus am Eisacktaler „Keschtnweg“, der von Kloster Neustift bei Brixen bis Burg Runkelstein in Bozen führt (www.eisacktal.com). Bei Kraut, Knödel und Geselchten, Hauswürsten und Speck oder Aufschnitt mit Kaminwurzen, Käse und allem was dazugehört, lassen sich die Anstrengungen der Wanderung schnell vergessen. Und zum Nachtisch dann Krapfen und “Keschtn”,  gebratene Kastanien, zu denen der süße junge Wein so gut schmeckt! 



Knödel und Schlutzer haben ebenfalls eine lange Tradition. Egal, ob süße Marillenknödel oder saftige Speckknödel, wichtig ist nur, die Knödel nicht mit dem Messer zu schneiden. Das gilt als Beleidigung für den Koch.  Die Schlutzkrapfen, auf südtirolerisch “Schlutzer”, sind ein anderes leckeres und herzhaftes Gericht der einheimischen Küche.  Ihre Füllung  besteht traditionell aus Spinat und Topfen, aber mittlerweile werden die Schlutzkrapfen in den verschiedensten Variationen angeboten. Der Begriff  leitet sich aus dem gebräuchlichen Wort “schlutzen” ab, was so viel wie rutschen oder gleiten bedeutet und sehr passend erscheint: So ein Schlutzen gleitet durch die Kehle, wie ein guter Tropfen Wein, der natürlich nicht  fehlen sollte. Besondere Weinempfehlung: ein knackig-frischer Sauvignon Blanc oder Weißburgunder.


Im Pustertal ist Tirtlan eine beliebte Spezialität. Mehl, Salz, Ei und Wasser bilden die Grundlage für den Teig, der mit einer Füllung aus Topfen und Spinat oder Kraut knusprig gebacken und dann alleine oder zu einer Suppe gegessen wird. Dazu trinkt man einen jungen Wein.
Der Spargel ist ein ganz besonderes Gemüse, das in Terlan von Ende März bis Ende Mai gedeiht. In der Spargelzeit liefern die Mitglied-Winzer der Kellerei Terlan ab Ende März mit ihrem Sauvignon den idealen Weißwein zu allen Spargelgerichten (www.kellerei-terlan.com). 

Tipps zum Einkehren

Im Sommer sind Straßenküchen in vielen Tälern der Region zu finden. Einheimische Straßenküchen-Gastwirte bieten in den Dörfern nicht nur  ihre Spezialitäten, sondern meist auch ein musikalisches Begleitprogramm.  Die “Tauferer Straßenküche” in Sand in Taufers im Tauferer Ahrntal ist wohl eine der ältesten sowie auch meistbesuchten Straßenküchen des Landes. Doch auch die “Mühlbocha Gossnkuchl” in Mühlbach oder das “Sunnseitn Festl” auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs lädt alljährlich im Sommer zu kulinarischen Genüssen unter freiem Himmel ein. Aber auch wer es gediegen und in der guten Stube liebt, kommt auf seine Kosten. Zum Beispiel im urgemütlichen Patscheiderhof auf dem Ritten, dem Bozener Hausberg. Berühmt ist er vor allem für seine Knödelspezialitäten. Oder im Wirtshaus Vögele (www.voegele.it),  seit Jahrhunderten eine Institution in Bozen. 

Und wer zur Abwechslung neben den althergebrachten deftigen Schmankerln einmal regionale italienische oder besonders kreative Gerichte kosten möchte, dem seien trendige Szenelokale oder Sternenrestaurants empfohlen. Hier werden heimische  Zutaten mit innovativen Zubereitungsmethoden gepaart. Der „heißeste“ Tipp aus dem Restaurantführer Gaullt Millau  ist das „Sissi“  von Andrea Fenoglio in Meran (www.andreafenoglio.com)  Ein Lokal im Jugendstil mit Blick auf die fürstliche Burg, aber keineswegs nostalgischem  Küchenstil.  Kreativität und Leidenschaft stehen an erster Stelle. Alte Rezepte – neue Interpretation. Wussten Sie übrigens schon, dass die Dichte ausgezeichneter Restaurants in keiner anderen italienischen Provinz so groß ist, wie in Südtirol? Lernen Sie Südtirol kennen und entdecken Sie!