Ein Konsortium ist in der Rechtsform eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die befristete oder auch unbefristete Vereinigung mehrerer rechtlich und wirtschaftlich selbstständig bleibender Unternehmen zur Durchführung eines vereinbarten Geschäftszweckes. Die Mitglieder eines Konsortiums werden Konsorten genannt. (Quelle: Wikipedia)

Die Aufgaben des Konsortiums

•    Werbung und die Aufwertung des Produktes
•    Durchführung von Kontrollen der einzelnen Produktionsschritte, auch im  Hinblick auf eine Regelung des Angebotes
•    Kontrolle der im Markt befindlichen Produkte auf Konformität 

„Der fast tägliche Kontakt sowohl mit kleinen Erzeugern als großen Playern des Weinmarktes qualifiziert das Konsortium als wichtiges Instrument innerhalb der Weinbranche und macht es zum Ansprechpartner für jeden, der sein Wissen über das Gebiet und die berühmten Weine vertiefen möchte“  sagt Olga Bussinello, Direktorin des Konsortiums. Dieses Amt besetzt die qualifizierte Fachfrau seit 31. Januar 2010. Ihr Vorgänger, Emilio Fasoletti, begleitete die Geschicke des Konsortiums gar über drei Jahrzehnte. Auch der im Turnus von drei Jahren gewählte Präsident ist eng mit der Entwicklung und dem Erfolg des Konsortiums verbunden. Aktuell vertritt das Konsortium 199 Kellereien, rund 230 Erzeuger und knapp 2000 Landwirtschaftsbetriebe, die Trauben erzeugen (2016).

Meilensteine der Arbeit des Konsortiums

Seit seiner Geburt im Jahr 1924 definiert das Consorzio per la Tutela dei Vini Valpolicella seine Rolle immer wieder neu und stellte sich neuen An- und Herausforderungen. Die letzte große Veränderung brachte eine Gesetzgebung 2010, die die Kontrolle der Denominazione an die Genossenschaften übertrug. Seit diesem Zeitpunkt sind die Genossenschaften selbst für ihre Promotion und die Stärkung ihrer Region verantwortlich sind. Eine bedeutende Wende, doch bereits im ersten Jahr hat die gesteigerte Nachfrage gezeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Die erste Versammlung des Konsortiums fand am 9. November 1924 in San Pietro in Cariano statt, um die Basis für ein Konsortium zu schaffen, das die Typizität der Valpolicella-Weine schützt. Unter dem Vorsitz von Pio Brugnoli, in Anwesenheit von Arturo Marescalchi, wurde das Konsortium am 9. Februar 1925 zum ersten seiner Provinz ernannt. Pio Brugnoli setzte sich mit großer Beharrlichkeit für die Weiterentwicklung ein. Doch es dauerte noch einige Zeit, bis die ersten Maßnahmen umgesetzt und gewünschte Ziele erreicht wurden. Das Gesetz 930 aus dem Jahr 1963 führte schließlich dazu, dass 1968 die Produktionsrichtlinien für Valpolicella-Weine veröffentlicht wurden. Das heutige Konsortium wurde 1970 gegründet und trägt heute den Namen Consorzio Tutela Vini Valpolicella.